Auch 2009 geht es weiter

Donnerstag, 18. Dezember 2008 21:08

“Ein Stern namens Mama” wird auch im kommenden Jahr im Mediendom Kiel aufgeführt. Nächste Termine sind der 11. Januar, der 22. Februar und der 22. März 2009, jeweils um 18.00h.

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Vorstellungen 2008 im Mediendom Kiel

Dienstag, 12. August 2008 7:55

Es geht weiter mit der Hörspielreihe im Mediendom Kiel. Am 26.10.2008 um 18.00h wird noch einmal “Der Kleine Prinz” gespielt und am 9. November, ebenfalls 18.00 h kann man noch einmal “Ein Stern namens Mama” hören und sehen. In einer überarbeiteten Version, mit neuen Bildern von Katrin Göldner und immer noch gelesen von der Autorin Karen-Susan Fessel.

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Nächste Vorstellungen im Mediendom

Mittwoch, 9. April 2008 11:03

Die nächsten Vorstellungen von “Ein Stern namens Mama” sind am 6. Mai und am 3. Juni 2008, jeweils um 19.30h.

Aktuell bearbeiten wir das Stück ein weiteres Mal, um mehr Bilder einzubinden und hier und da noch ein paar Veränderungen vorzunehmen.

Zielgruppe des Stückes sind Kinder ab 10 Jahren, Frauen und Männer, die sich emotional auf das Thema einlassen können. Dieses Stück geht wirklich zu Herzen und das soll es auch. Menschen, die wegen des Titels auf der Suche nach dem astronomischen Lehrgehalt sind, werden enttäuscht sein, denn den gibt es nicht.

Die Idee, ein Hörbuch in einem Planetarium / Mediendom zu spielen, liegt an dem Raum selber, der für das Zuhören wie gemacht ist.

“Am Anfang war das Wort”. Dieses biblische Zitat trifft hier im besonderen Maße zu, denn es gibt keine Special Effects, Soundgetöse oder Super Novas. Nur Stimme, Sterne und Illustrationen. Hier ist weniger mehr.
Ganz allein für sich genommen und unfassbar eindrucksvoll.

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Kieler Nachrichten, Premierenbericht

Freitag, 4. April 2008 17:12

Den ganzen Artikel aus den Kieler Nachrichten finden Sie im Archiv von Nordklick:

Ein Plädoyer gegen das Schweigen
Das Buch „Ein Stern namens Mama“ von Karen-Susan Fessel erschien 1999 für Jugendliche und Kinder ab zehn Jahren bei Oetinger. „Vor genau zehn Jahren habe ich angefangen, daran zu schreiben“, berichtet die Autorin, die in Berlin lebt und die Hörbuch-Fassung für das Planetarium selbst gelesen hat. „Ich hatte gerade ein Drittel geschrieben, als plötzlich mein Vater starb, sechs Wochen später eine meiner besten Freundinnen an Krebs und dann noch mein heiß geliebter Hund“, erinnert sich die 43-Jährige. Doch sie setzte die Arbeit an dem schwierigen Thema fort. „Erwachsene sind oft zutiefst gerührt“, sagt Karen-Susan Fessel; Kinder und Jugendliche reagierten auch betroffen, „aber sie weinen fast nie“, hat die Autorin bei Lesungen festgestellt. Kinder bekämen oft viel mehr mit als Erwachsene meinten – „und sie verkraften auch mehr“. Wichtig sei allerdings, über Krisen zu reden.
„Das Schöne am Mediendom ist, dass es auch Raum für Experimente gibt“, findet die Kieler Produzentin Maike Brzakala, die auch als Internetdienstleisterin „die netzstrategin“ arbeitet und unter dem Label „hertz-rasen“ Audio-Werke produziert. Die höhlenartige Kuppel mit Illustrationen wie Wandmalerei sei zum Geschichtenerzählen gut geeignet, findet sie. Die Zeichnungen zu dem Stück schuf Katrin Göldner aus Kiel, die nicht nur Inhaberin der Rahmen- und Bildergalerie „Rund um Kunst“ ist, sondern auch malt. Die Illustrationen zu dem Hörbuch sind eine Collage aus Acryl, Stoff und Fotos.
Der Mediendom bilde eine Brücke zwischen Wissenschaft, Praxis und Gesellschaft, meinte Prof. Constantin Kinias, Rektor der Fachhochschule. Das neue „Hörspiel unterm Sternenzelt“ sei ein Experiment, auch schwere Themen anzupacken, erläuterte Eduard Thomas, Direktor des Mediendoms. Allerdings sei es ihm noch nie so schwer gefallen wie nach dieser Premiere, die richtigen Worte zu finden. Auch das Publikum war nach der Vorstellung zunächst wortkarg: „Das war großartig“, meinte eine Zuschauerin, „aber ich muss jetzt erstmal alles sacken lassen.

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Hörprobe “Ein Stern namens Mama”

Freitag, 4. April 2008 16:55

Sie möchten einmal in das Hörbuch hineinhören?

Gelesen wurde die Aufnahme von der Autorin selbst. Aufgenommen wurde das im ams-Tonstudio, Kiel.

Bitteschön! Hier sind die ersten 3,5 min von “Ein Stern namens Mama”.

 
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Die Illustrationen für den Mediendom

Freitag, 4. April 2008 16:42

Katrin Göldner, Inhaberin der Rahmen- und Bildergalerie “Rund um Kunst” in Kiel ist selbst eine Künstlerin, die für dieses Projekt die Illustrationen erstellt hat. Die Bilder sind eine Mischform aus Acrylmalerei, Stoff und Fotocollage. Um sie an der Kuppel des Mediendoms zeigen zu können, mussten sie nach Fertigstellung fotografiert/digitalisiert werden, denn nur so können sie in das digistar-Skript eingebunden werden.

Anders als hier in diesem Weblog gibt es dabei keine weiße Umrandung, denn die würde die Farben und Kontraste des eigentlichen Bildes bei Einblendung in den dunklen Sternenhimmel gräßlich überstrahlen. Wir wissen das, weil wir genau diesen Effekt in der Generalprobe bestaunen konnten…

Hier eine Auswahl der Bilder:

Luise denkt an ihren 9. Geburtstag:

Janni wartet auf Luise in der Küche, denn Mama ist im Krankenhaus zur Untersuchung.


“…und Mama machte die Arme weit auf…”

Mama ruht sich aus…

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Ein Stern namens Mama - Inhalt

Freitag, 4. April 2008 16:10

“Ein Stern namens Mama” ist das erste Kinder- und Jugendbuch von Karen-Susan Fessel und wurde 1999 im Oetinger Verlag, Hamburg veröffentlicht.

Luise, 11 Jahre alt, erzählt die Geschichte ihrer Mutter, die nach zwei Jahren mit Brustkrebs letztendlich daran stirbt.

Das Buch ist ein Plädoyer gegen die Sprachlosigkeit, die alle Gesunden überfällt, sobald jemand in ihrem Umfeld krank wird. Und es die Geschichte vom Abschiednehmen, denn durch die Überwindung der eigenen Sprachlosigkeit kann dieser Abschied angenommen und gelebt werden.

Aus der Inhaltsangabe des Oetinger Verlages:
»Alle reden immer nur über das Gesundwerden. Keiner redet je über das Sterben. Dabei war es doch das, was mir am meisten Angst machte: dass Mama sterben könnte.«
Eigentlich wollten Mama, Papa, Louise und Ruben in den Sommerferien nach Spanien fahren. Louise und Ruben hatten sich auch schon ganz doll darauf gefreut. Aber dann muss Mama plötzlich ins Krankenhaus, weil der Arzt einen Knoten in ihrer Brust entdeckt hat, und Louise schnappt zum erstenmal das Wort Krebs auf. Das macht ihr Angst. Krebs, ist daran nicht die Oma von Becky gestorben, ihrer besten Freundin? Aber die Erwachsenen beruhigen sie. Alles wird gut, man muss nur Geduld haben. Und komischerweise werden die Ferien dann auch noch richtig schön. Oma ist nämlich gekommen, um für Louise und Ruben und Papa zu sorgen, und Janni, ein alter Freund von Mama, ist schließlich auch noch da. Außerdem geht es Mama sowieso jeden Tag ein bisschen besser. Bald wird sie wieder zu Hause sein, und dann ist alles wie früher. Ist es auch, anfangs jedenfalls. Aber dann muss Mama sich immer öfter hinlegen, weil sie so müde ist, und eines Tages kommt sie wieder ins Krankenhaus. Der Krebs ist jetzt an so vielen Stellen in ihrem Körper, dass er nicht mehr rausoperiert werden kann. Als keine Therapie mehr anschlägt, kommt Mama in eine Spezialklinik, wo man sie nur einmal in der Woche besuchen kann. Zum erstenmal denkt Louise daran, dass Mama sterben könnte, und Mama verspricht, dass sie Louise ein Zeichen geben wird, wenn es soweit ist. Damit sie sich noch verabschieden können. Dann verlässt Mama die Klinik, gegen den Willen von Papa. Krank sein, sagt sie, kann sie auch zu Hause. Louise und Ruben sind glücklich, und so merkwürdig es klingt, diese Zeit, in der es Mama im Grunde immer ein bisschen schlechter geht, ist die schönste, die sie miteinander haben. Am Ende muss Mama wieder ins Krankenhaus, aber sie hält Wort, sie gibt Louise ein Zeichen. Und erzählt ihr, dass die Menschen zu Sternen werden, wenn sie gestorben sind. Natürlich weiß Louise, dass Sterne eigentlich kleine Planeten sind, die von der Sonne angestrahlt werden. Aber schließlich ist das Weltall ja noch nicht so ganz erforscht. Kann also immerhin sein, dass Mama jetzt tatsächlich ein Stern ist, der vom Himmel auf sie und Ruben und Papa runterleuchtet und deshalb immer bei ihnen sein wird, oder? Ein Stern namens Mama.

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wer und was ist hertz-rasen?

Freitag, 4. April 2008 15:34

hertz-rasen ist neu. Und hertz-rasen ist der produktive Audio-Ast der netzstrategin. hertz-rasen macht und koordiniert Audioproduktionen für das Internet und greift dabei auf ein professionelles Netzwerk zurück. Auf Sprecher, Sprecherinnen, Musikerinnen und Musiker und Tonstudios.

hertz-rasen produziert aber auch Hörbücher. Die erste Produktion ist gleich für einen interessanten Aufführungsort gemacht, nämlich für den Mediendom der Fachhochschule Kiel.

Das ist Content für Planetarien, denn ein Planetarium ist einer der interessantesten Orte für Public Listening, weil darin die Rezeption auf wenige Sinne konzentriert wird. Ein ganz neues Hörerlebnis, zu dem hertz-rasen beitragen will. Wie für das Zuhören gemacht ist dieser Raum. Bauchig, höhlenartig, fensterlos und mit leicht zurückklappbaren Sitzen kann man sich ganz auf das Hören und Sehen konzentrieren.

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